Evangelisch-methodistische Kirche

REGION THÜRINGEN SÜDOST

Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lk 6,36 (L=E)

   Copyright: B. Pitz  

Die Losung heute

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,



„Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.“
Kolosser 1,15

Bil
d von Pixabay

hast du heute schon in den Spiegel geschaut? Was hast du gesehen? Ein Gesicht vielleicht noch unausgeschlafen, mit Falten, sterzelndem Haar, Bartstoppeln und doch lebendig? Oder siehst du ohne Brille sowieso nicht so viel? Die Augen sind noch müde und verkniffen? So und nun die Aufgabe, beim nächsten Blick in den Spiegel, sieh dich freundlich an, sieh wohlgesonnen auf dich. Entdecke das Leuchten. Durch dich hindurch funkelt Gott in die Augen deines Gegenübers. Das wagst du kaum zu glauben? Doch, doch. Wir als Menschenkinder sind Abbilder Gottes in dieser Welt. Vieles andere in dieser Welt zeugt ebenso von Gott: die Sonne, die jeden Morgen über alle Menschen aufgeht und vom neuen Tag kündet. Die Vögel, Bienen und erste Schmetterlinge erzählen vom Frühling und dem Leben, das nach der Kälte des Winters sich wieder regt. Die Bäume und Blumen, die Grün und Farben austreiben und das Graubraun bunt betupfen. Alles erzählt von Gottes Schöpferkraft, von Auferstehungsatem, vom Leben, obwohl wir Menschen weiter viel zu viel zerstören. Dennoch atmet Gott. Dennoch lebt es um uns. Trotz allem geht es weiter, immer wieder von Neuem. Gott wirkt.
Ist Gott wirklich noch sichtbar in dieser Welt? Ja! Und er hat sich ganz menschlich gezeigt: „Jesus Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.“ In Jesus: der Kranke heilte, mit Fischern, Frauen, Zöllnern durchs Land zog, um von der Liebe Gottes zu erzählen, der mit wenigen Broten Tausende zur Tischgemeinschaft vereinte, sodass sie gesättigt aufstanden, in Jesus sehen wir Gott. In seinem Wirken wurde der unsichtbare Gott mitten in der Welt erfahrbar. Da war die Hausfrau erstaunt, dass ihre Suche nach dem verlorenen Pfennig und die Freude beim Wiederfinden, als Beispiel für Gottes dankbare Freude dienten. Und der Bauer, der Jesu Gleichnisse hörte, sah im Wachsen seiner Saat nicht nur Getreide reifen, sondern verstand es als Bild dafür, dass aus kleinen Anfängen Bedeutendes wachsen wird. Es braucht den ersten Schritt. Überall wo Jesus begegnete, konnte Gott entdeckt werden. Und heute? Heute leuchtet Gott immer noch durch das Angesicht jedes Menschen-kindes hindurch. Heute noch bleibt jeder kleine Schritt auf andere zu, ein Samenkorn des Himmelreiches. Heute sitzt immer noch Jesus am Tisch derer, die teilen und Güte und Zeit verschenken. Heute noch wandert Gott mit jeder, die sich für die Rechte der Schwachen stark macht und ihren Mund für Verstummte öffnet und den Weg hin zu Ausgeschlossenen geht. Jesus geht mit denen in Sitzungen, die darum kämpfen, dass es Krankenhäuser in der Region gibt, die sich um Patienten kümmern. Jesus spielt mit dir vor dem Flüchtlingsheim Fußball und lässt den Ball ins Tor rollen. Gott sitzt mit auf dem Sofa im Pflegebereich, wenn du Geschichten vorliest und die Augen der Seniorinnen leuchten. Wenn du an der Toreinfahrt des Nachbarn stehst und hörst, wie er sich um sein krankes Kind sorgt, ist Jesus mit da. Überall ist Gott. Du kannst Christus heute noch begegnen, auch in dir. Öffnen wir Augen und Herzen für den unsichtbaren Gott mitten unter uns. Katrin Schneidenbach

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Am 27. April ab 19.00 Uhr tagt die Bezirkskonferenz unter Leitung von Superintendent Werner Philipp. Sie ist wie immer öffentlich und sieht auf die Belange des Bezirkes, wendet sich Zukunftsfragen zu und bekommt Impulse und Informationen aus der OJK. Der Tagungsort wird rechtzeitig in den Gemeinden bekanntgegeben.

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