Evangelisch-methodistische Kirche

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geistlicher Austausch

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Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lk 6,36 (L=E)

Die Losung heute

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

Oktober

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.   Hebr 10,24 (L)

Bild Pixabay 

...mit dieser Ausgabe des Gemeindebriefes sind wir wieder im Herbst eines Jahres und dem Ende des Kirchenjahres angekommen. Der Herbst ist voller Zeichen der Vergänglichkeit. Bäume haben ihr Laub verloren. Felder liegen brach. Die letzten Blüten welken. Die Tage werden kürzer. Es dunkelt früh. Gräber werden mit Ästen zugedeckt. Wir erinnern Ende November am Ewigkeitssonntag an die Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. Wir erinnern uns an Menschen, an gemeinsam verbrachte Zeit und schöne Momente, wenn die Sonne rotgolden das letzte verbliebende Laub beleuchtet. Schönes und Gutes steigen auf. Sicher kommt auch das Schwierige und Traurige ins Gedächtnis, bevor wir es loslassen, um nicht an dem Beschwerlichen festzuhängen.
Die Monatssprüche für diesen Herbst wollen unser Augenmerk ebenso auf das Gute und Liebevolle richten. „Lasst uns aufeinander achten und einander zu Liebe und guten Werken anspornen.“ Das legt der Hebräerbrief den Gemeinden ans Herz. Und Paulus bittet in einem Brief, dass Gott unsere Herzen auf die Liebe ausrichten soll und wir Christus erwarten mögen. Wie sieht das wohl aus, sich zu guten Werken beflügeln und unser Herz auf die Liebe ausrichten. Ich stelle mir vor: Eine erzählt im Hauskreis oder nach dem Gottesdienst, was ihr Gutes wiederfahren ist in der vergangenen Woche. Und jemand anderes ergänzt, wofür er dankbar ist und fügt hinzu, an welcher Stelle, er für einen anderen zur Hilfe wurde. Gemeinsam wird überlegt, für welches Anliegen Gebet nötig ist und wohin die Kollekte des Kreises gehen kann. Dabei fällt dir ein, was dir gestern, wie ein Gedankenblitz ins Herz kam und wie du damit deine Nachbarin überrascht hast. Ich bin davon überzeugt, dass im gemeinsamen Austausch, dann neue Ideen wachsen. Da fragt einer: „Jetzt als Rentner fällt mir bald die Decke auf den Kopf. Im Sommer, da mache ich ja noch viel im Garten, aber nun im Herbst, wo soll ich nur hin mit meiner Energie?“ Nachdenklich wirft jemand ein: „Du bei ‚der Tafel‘, werden noch Helfer gebraucht. Vielleicht wäre das was für dich.“ Und Erika erzählt, wie sie als grüne Dame im Krankenhaus mithilft. Je mehr wir teilen, um so mehr kommt zur Sprache, wo Menschen aus den Gemeinden engagiert sind. Ob in der Nachbarschaft oder im Verein, in der Gemeinde oder im Hospiz - wir gehören mit unseren guten Taten mitten ins Leben unseres Ortes. So wächst die Liebe Gottes unter uns. So leben wir Glauben und so sehen wir dem Kommen Christi tatkräftig entgegen.
Vielleicht stehe ich im Herbst auch an einem Grab. Dann will ich den Menschen aus dem Blick der Güte erinnern: Was verdanke ich dieser Freundin? Wie hat dieser Mensch mich und andere beflügelt und zu Besserem herausgefordert? In diesen Gedanken wünsche ich die Verstorbene in die Arme Gottes hinein und bin dankbar, dass ihr Warten auf Christus ein Ende hat. Doch wir, wir sind noch da, können noch wirken und weiter die guten Taten leben, die Gott uns in Herz legt.
Katrin Schneidenbach

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