Evangelisch-methodistische Kirche

REGION THÜRINGEN SÜDOST

Jubeln sollen die Bäume des Waldes vor dem HERRN, denn er kommt, um die Erde zu richten.1.Chr 16,33 (E)

Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht abweisen.

  Joh 6,37 E

Die Losung heute

Friedensgebet – Möge der Krieg schnell ein Ende haben. Solange er in der Ukraine wütet, wird für Frieden gebetet.


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immer dienstags um 18.00 Uhr in ein gemeinsames Friedensgebet in der Stadtkirche.

Leutenberg immer dienstags um 18.00 Uhr ein gemeinsames Friedensgebet in der Stadtkirche.
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,
auf der Fahrt von Lobenstein nach Leutenberg komme ich durchs Sormitztal. An den Hängen ist beidseitig Wald, meist Nadelwald. An einigen Stellen sieht sein Zustand schlimm aus. Die Dürre der letzten Jahre haben den Bäumen zugesetzt. Sie sind entkräftet und können dem Borkenkäfer nichts entgegensetzen. Ganze Schneisen im Wald sind nur noch braun und sterben. Wenn diese Bäumen reden könnten, hörten wir Hilferufe, Klageschreie und Weinen.
Wie anders klingt es im Monatsspruch August mit einem Vers aus 1. Chronik 16,33: „Jubeln sollen die Bäume des Waldes vor dem Herrn, denn er kommt, die Erde zu richten.“ Vielleicht bräche sogar bei einigen Bäumen heute Jubel aus, wenn Gott richten würde. Wenn Gott dafür sorgt, dass die Verursacher der Hitze, des Sterbens, des Baumplantagen Anlegens umkehren und anders handeln müssten. Sie könnten jubeln, wenn das Klima keine Kapriolen mehr schlägt und der Wald wirklich zum Wald werden darf und gesundet. So dankbar Aufatmen könnten die Bäume erst, wenn wir Menschen uns ändern. Zur Zeit bleiben sie am Klagen und Seufzen, mehr noch als zur Zeit des Paulus, der in Römer 8, 22 festgehalten hat, dass die ganze Schöpfung seufzt und sich ängstigt. Damals schrieb er noch, dass sie es mit uns Menschen tut. Heute müssen wir eingestehen, dass die Schöpfung wegen uns leidet. Doch schon zu biblischer Zeit wurde so empfunden. Sacharja 11, 2 beschreibt, wie alles mit zugrunde gehen wird, wenn Unrecht, Gier und Bosheit überhand nehmen: „Heult, ihr Zypressen, denn die Zedern sind gefallen und die Herrlichen vernichtet. Heult, ihr Eichen Baschans, denn der dichte Wald ist umgehauen.“ Wenn ich das lese oder auch unseren Wald sehe, dann kommt mir ein Bild aus einem der Narnia-Filme nach dem Kinderbuchklassiker von C. S. Lewis in den Sinn. Als die Schlacht gegen das Böse und Tyrannische wütet, brauchen die Menschen-kinder Hilfe und da entwurzeln sich die Bäume, mit mächtigen Schritten kommen sie und setzen sich mit ihnen zur Wehr. Sie wirken mit, dass das Gute siegt und Frieden wird.
Was muss geschehen, dass heute wir es sind, die alles dafür tun, dass Bäume nicht klagen müssen, sondern jubeln können, weil die Luft rein ist, das Grundwasser erhalten und sauber bleibt, der Regen zur rechten Zeit kommt und vielfältiger Wald gedeihen kann? Oh, nicht nur Bäume würden jubeln. Auch wir gewinnen dabei: CO2 wird gespeichert, Luft gereinigt, angenehme Kühle ist da und eine wilde Mischung an Pflanzen, Tieren, Pilzen, Insekten…. Ach, und ich hätte mehr von dem grünen Mischwald. Und im Herbst baden wir herrlich im Goldgelb der licht fallenden Blätter. Dann jubeln wir gemeinsam - die Bäume des Waldes und die Menschenkinder, denn Gott kommt, um die Erde zu richten und aufzurichten alles, was Leben und Frieden gedeihen lässt. Vermutlich werden wir manches lassen müssen, anderes auch neu entwickeln und insgesamt bescheidener leben. Ein weiter Weg? Ja, aber verheißungsvoll. Dann tanzen die Libellen am Teich, die reifen Felder in der Ukraine schlagen Wellen, die Fische in den Meeren und die Vögel in den Lüften malen bizarre Schwarmbilder, die Menschenkinder toben auf Wiesen und Plätzen, die Buchen jubeln… Seht ihr es schon? Katrin Schneidenbach

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