Evangelisch-methodistische Kirche

REGION THÜRINGEN SÜDOST

Monatsspruch September

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat
2.Kor 5,19 (E)


 ©KaSi

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Schwestern und Brüder,

es ist Sommer. Viele haben Urlaub. Manche reisen, einige sind in ihren Gärten,
andere unternehmen Tagesausflüge. Die Talsperre, Schwimmbäder und Teiche locken
zum Schwimmen und Planschen. Es wird geradelt oder spaziert. Die Schöpfung und
und Ferientage laden ein, das Schöne und Wunderbare an Gottes Werken zu – Urlaubs erkunden. Wir haben Zeit. Die Seele atmet auf. Sorgen, Fragen und Unruhe will ich loslassen. Ja, hier ist gut sein. Gott hat es gut gemeint. Das entdecke ich auf
unterschiedliche Weise.
- Mit Vogelgezwitscher beginnt der Tag, himmelguckend mache ich Pause, tief ein
atmend und das Grün in mich aufsaugend bin ich unterwegs, lasse mich gern im
kühlen Wasser treiben, um am Abend rotgolden glänzend die Sonne gehen zu sehen.
Wunderbar sind deine Werke, Gott.
Oder ich bin in der Stadt, tauche ein in eine Kirche und lasse mich von Licht und
Dunkel und bunten Fenstern und Geschichten verzaubern. Dann geht es in ein
genieße ich und schaue den macciato Straßencafé, bei Törtchen und Latte
Seifenblasen tanzen. Eine alte Dame lachen. vorbeigehenden Menschen nach: Kinder
in die Sonne. Ein Jugendlicher rollt Gesicht schiebt ihren Rollator und hält dann ihr
Musik hörend auf dem Skateboard vorbei. Manches Paar schlendert Hand in Hand.
Ein Hund zieht schwanzwedelnd an der Leine. Einige tragen Masken und ich
überlege, ob darunter wohl Lippenstift ist, bei der schönen Brünetten z. B.? Was
erzählen die Augen, wenn ich den Mund nicht sehen kann? Welche Eigenheiten
werden durch die Kleidung oder die Brille sichtbar? Und auch in der Stadt staune ich:
Deine Werke, Gott, sind wunderbar.
Der Monatsspruch rät, zum Staunen in den Spiegel zu schauen. Rotgefärbtes kurzes
Schlamm hilft), die - Haar, eine Brille über graugrünen Augen, erste Falten (kein Heil
große Nase, kleine kaum sichtbare Narben von verschiedenen Stürzen. Staunend
ich seh danke ich im Innern den Ärzten für ihr Können. Weiter geht’s: beim Lachen
einen aufgerissenen Mund und die Augen werden schmaler. Fratzen schneidend
das gäbe doch ein feines Clownsgesicht. Der Spiegel - blähe ich die Wangen auf
zeigt mehr: rund und runder wird es um Oberkörper, Hüfte, Po. Tja, ich bin nun mal
so. Hände und Füße habe ich schon immer geliebt: beweglich und stark. Egal was
Du, Gott, hast andere meinen, ich finde mich OK, normal, normal schön und denke:
Klar, manches Essen hat ebenso dazu beigetragen. mich wunderbar gemacht.
Nun bist du dran: Wo staunst du, über die Werke Gottes? Deine Seele, wo tankt sie auf und wann bist du ganz bei dir und froh? Schau in den Spiegel, so lange, bist du dankbar staunst  „Dieses Werk ist dir, Gott, ausgesprochen gut gelungen.“  Und na klar, es darf gelacht werden und gefeiert, getanzt und gesungen (nicht zu laut und nicht im Chor) Wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele und deine auch und wir gehen staunend durch den Sommer.

Katrin Schneidenbach 

geistlicher Austausch

Jahreslosung 2020

Ich glaube;

hilf meinen Unglauben
Markus 9,24


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Die Losung heute

Bischof

Harald Rückert 

Porträt


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