Evangelisch-methodistische Kirche

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Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lk 6,36 (L=E)

Die Losung heute

An den Gottesdiensten können Genesene, Geimpfte und Getestete teilnehmen. Bitte bringt die entsprechenden Nachweise am Sonntag mit. Evtl. vermerken wir uns das mit Eurer Zustimmung, sodass zum Beispiel der Impfnachweis nicht bei jedem Gottesdienst extra vorgelegt werden braucht.
Es werden am Sonntag ein paar wenige Selbsttests zur Verfügung stehen. Wir bitten darum, diese nur im Ausnahmefall zu verwenden, da ein Selbsttest zur Zeit 4 Euro kostet. Wer dies in Anspruch nimmt, kann diesen Betrag auf die Kollekte legen, sodass der Gemeindehaushalt dadurch nicht belastet wird.
Ab nächste Woche kann ein Selbsttest zu Hause durchgeführt und ein entsprechendes Formular ausgfüllt und mitgebracht werden. Das ist ein Zugeständnis, da es auf dem Land nicht überall möglich ist, am Samstag sich testen zu lassen. Der Antigentest darf nicht älter als 24 Stunden sein. Bitte geht verantwortungsvoll damit um.
Sollten digitale Gottesdienste als Zusatz gewünscht sein, bitte lasst es uns wissen.
Trotz dieser schwierigen Situation - oder gerade aufgrund dieser nicht einfachen Zeit - wünschen wir Euch eine gesegnete Adventszeit.
Im Anhang ein Formular für die entsprechenden Selbsttests ab nächster Woche.

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

...in alten Kirchen in Dänemark auf der Insel Møn wurden die Wände und Decken bunt bemalt. Die Kirchenleute sollten die Geschichten vor Augen haben, wenn sie schon die Texte nicht lesen können. Entstanden sind die Fresken vor der Reformation. Der Meister ist unbekannt. In der Weihnachtsgeschichte fällt ein Detail auf. Immer sitzt Josef da und kocht das Essen für seine Maria, kostet vor, schmeckt ab und sorgt sich so um Mutter und Kind. Die Wöchnerin braucht Unterstützung besonders in der Fremde, wenn keine Familie da ist und zur Seite steht. So wird Josef zum Hausmann.
Dieses Motiv passt für mich gut in das sich wandelnde Familienbild der letzten Jahre. Mit dem Mutterschutz rund um die Geburt begann die bezahlte Freistellung für Mütter Mitte des letzten Jahr-hunderts. Später folgte bis zu drei Jahre Erziehungsurlaub, monatlich mit 300 € unterstützt. Doch erst mit dem Elterngeld ab 2007 wurde es auch für Väter attraktiver und finanziell erschwinglich, für einige Zeit aus dem Beruf auszusteigen und für das Kind zu sorgen. In Deutschland nehmen heute etwa 25 % der Väter durchschnittlich 3-4 Monate Elternzeit. Diese kostbaren Jahre der frühen Kindheit, wo Bindung entsteht, kommen nie wieder. Ich bin mir sicher, wer sein Baby wickelt, wer sich sorgt, wenn das Weinen nicht aufhören will, wer in den Schlaf wiegt und Grimassen für die Kleinen schneidet, damit die Augen leuchten und ein Lachen ertönt, wer Angst hat, wenn das Fieber wieder so hoch steigt, wer das Händchen hält und den Bauch massiert, damit in den Schlaf gefunden wird, wer diese sorgende Seite entdeckt und lebt, nimmt sie auch in andere Lebensbezüge auf. Ja, das Vaterbild verändert sich. Wie schön. Ja, Frauen schätzen das. Der Macho kann einpacken. Wie gut. Ich möchte die frohen Rufe der Monatssprüche aufnehmen und dankbar diese neuen Familienbilder hoch halten. Klar weiß ich, dass Sacharja in ganz anderem Zusammenhang hoffnungsvoll vorausschauend schreibt: „Freue dich und sei fröhlich, Tochter Zion! Denn Gott nimmt bei dir Wohnung.“ Oder Jesus diejenigen, die nach ihm fragen, zur Neugier auffordert: „Kommt doch her und seht selbst!“ Ebenso kann auf das Weihnachtswunder geschaut und gejubelt und neugierig gestaunt werden: „Gott wird Mensch. Seid fröhlich, kommt und seht her.“ Auch der menschgewordene Gott braucht Eltern, die für ihn sorgen. Also seht her, was sich da in den letzten Jahren getan hat. Neben der Mühe, manchen Ängsten wird auch das Glück der ersten gemeinsamen Zeit mit dem Neugeborenen geteilt. Welch Wunder. Ja, mich verzaubern die alten Kirchenfresken. Sie erzählten schon damals, was heute normaler wird: Josef, der Vater, hat Zeit für Frau und Kind. Und ich bin neugierig, was wir noch alles entdecken und leben auf dem Weg hin zur neuen Welt Gottes. Freu dich mit! Sei fröhlich! Gott will unter uns sein. Komm und sieh! Sehnsucht und Hoffnung, Neugier und Freude in diesen Advents- und Weihnachtstagen und ebenso im Neuen Jahr wünscht Katrin Schneidenbach

Gottesdienst online

Unsere Kirche geht Online. Für alle Interessierten gibt es deutschlandweit einen ONLINE-Hauskreis. Jeden Monat könnt ihr euch dazu anmelden. Die Themen für dieses Jahr stehen schon fest. Informationen unter: 

www.emk-hauskreise.de


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