Evangelisch-methodistische Kirche

REGION THÜRINGEN SÜDOST

geistlicher Austausch

Frauen im Gespräch

 immer mittwochs 

9.00 Uhr in Schleiz

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Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lk 6,36 (L=E)

Die Losung heute

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

September 

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.
Hag 1,6 (L)

Bild Pixabay 

...jetzt sind die Felder erntereif. Gelb leuchtet der Weizen. Bald werden die Früchte in unseren Gärten reif. Süß munden Beeren. Frisch und fruchtig schmecken Gurken und Tomaten. Pfefferminze belebt das Wasser. Salbei, Rosmarin, Basilikum und Liebstöckel würzen schmackhaft. Ich krieg schon Appetit, wenn ich nur daran denke. Da wächst so viel Gutes. So war es schon immer. Sehen wir die Fülle? Sind wir dankbar und genießen, was uns geschenkt ist? Oder gibt es noch genug zu maulen: Die Gurke ist zu krumm, die Möhre zu klein, der Rettich zu scharf. Nachbars Zucchini sehen viel besser aus. Dieses Jahr sind die Äpfel zu klein und der Wein bleibt sauer. Oder vergeht mir vor Überfülle sogar der Appetit, weil ich gar nicht weiß, was ich zuerst probieren soll? Ach und wie leicht fällt das Schimpfen, wenn wieder etwas teurer wurde: die Butter, die Eier, Biogemüse, Fleisch… Wenn ich mich so hineindenke, mögen die alten Prophetenworte doch gut in unsere Zeit passen: „Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt‘s in einen löchrigen Beutel.“ Obwohl wir in einem der reichsten und abgesicherten Länder der Welt leben, ist da so viel Unmut und Undank. Und statt aus dem Reichtum heraus unsere Verantwortung für Gottes gute Schöpfung wahrzunehmen, sehen manche nur auf den eigenen drohenden Verlust. Da ist die Angst, wenn wir anders wirtschaften, dann komme ich zu kurz. Mir könnte was genommen werden. Und wo ist die Angst, dass uns allen die Erde genommen wird, die uns versorgt, wie Gott ihr die Schöpfungskraft gab? Wo ist die Angst, dass Landstriche versanden oder überflutet oder in Flammen vernichtet werden? Wo ist die Angst, dass unsere Enkel/-innen ganz anderen Flüchtlingsbewegungen und Krisen ausgesetzt sein werden, als wir sie je gekannt haben? Ich möchte rufen: „Neige, Herr, dein Ohr und höre! Öffne Herr, deine Augen und sieh her!“ Und setze fort: „ Hilf und führe uns auf Wege der Umkehr!“ Und wie ich das schreibe, steigt die Gegenrede Gottes auf und ruft mir zu: „Neigt eure Ohren und öffnet eure Augen! Ihr habt viel Wissen und wollt nicht danach handeln. Ihr seid in blinder Selbstsorge gefangen. Ihr seid gierig und vergesst die Menschen an anderen Orten und zu anderen Zeiten. Es liegt an euch, jetzt umzukehren. Sonst wird es so sein: Ihr sät und bringt nichts ein. Ihr habt genug und werdet doch nicht satt. Ihr habt Kleidung und doch bleibt es kalt in eurer Mitte.“ Ich begreife, Gottes Wort lässt mich nicht bequem im Sessel sitzen. Ich muss mein Verhalten ändern, sei es beim Einkaufen, Reisen oder in meiner Mobilität. Selbst bei den anstehenden Wahlen drängen sich prophetische Mahnrufe und biblische Worte in den Vordergrund. Gott hat uns beauftragt seine Schöpfung zu nutzen. Durch Christus sind wir in die Gemeinschaft der Welt hineingestellt. In dieser Größe und Weite lasst uns Glauben leben. Wer weiß, was wir dann alles ernten werden und unsere Kinder und deren Kinder und Kindeskinder erst und alle, die ihnen folgen werden. Katrin Schneidenbach

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