Evangelisch-methodistische Kirche

REGION THÜRINGEN SÜDOST

Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lk 6,36 (L=E)

   Copyright: B. Pitz  

Die Losung heute

 

Monatsspruch Februar


„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“ Lukas 10, 20


Bil
d von Pixabay

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder, 

wenn ich gerade in den Himmel schaue, dann sehe ich Schneeflocken langsam durch die Luft tanzen. Jede Flocke anders, als alle anderen. Sie sind kleine Wunder und erzählen von der Einzigartigkeit, die in jeder einzelnen verborgen ist. Wenn ich sie fangen will, schmelzen sie dahin. Ihre Schönheit lässt sich nicht konservieren. Kann ich den Flockenwirbel als Freudentanz der Schöpfung sehen? Wie singt Gras? Wie klingt das Rufen der Steine? Hörst du den Widerhall des Wassers und wiegst du dich im Wirbelschritt des Windes? Wenn wir Menschen aufhören, Gott zu loben, vom Leben zu singen und vor Freude zu tanzen, dann wird die Schöpfung umso eindringlicher klingen. So etwa antwortet Jesus auf den Hinweis einiger Pharisäer, er möge doch seine Jünger, Freundinnen und das jubelnde Volk beim Einzug in Jerusalem zur Ruhe bringen: „Wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.“
Wann erzählen unsere Münder von der Liebe und singen von der Hoffnung und loben die Schönheit des Lebens? Wann ist unser Leben ein Lobgesang auf Gott? Sind wir Menschen mit Liebesliedern und Freudentänzen noch hör- und sichtbar? Oder muss die Schöpfung rufen, weil Menschen den Mut verloren haben, die Lebensfreude nicht mehr feiern und der heilsame Gemeinschaftsgeist verflogen ist? Ob jedoch die Schöpfung nur Freudenrufe oder auch Klagen hinausschreit? Paulus meinte im Römerbrief, dass die ganze Schöpfung mit uns seufzt und sich ängstigt (Röm. 8, 22). Heute denke ich: nicht allein mit uns, sondern vor allem wegen unseres Unvermögens sie zu erhalten und zu bewahren, werden ihre Seufzer und Klagen zum Himmel schreien. Dabei sollten doch die Namen derer im Himmel stehen, die hier heilsam für andere da sind, Leben stärken, böse Geister austreiben, mit Wenigem auskommen und Frieden stiften. Oh, der bösen Geister, die Menschen aufheulen und schreien lassen oder sie umherwerfen und in Gefahr bringen, gibt es derzeit genug. Wo es mir möglich ist, will ich ihnen entgegen-treten und Einhalt gebieten. Liebesdichtung statt Wutgeschrei. Lachen statt Schimpfen. Tun statt Reden. Die Fastenzeit gibt uns wieder Gelegenheit, dass wir uns bewusst sieben Wochen auf den Weg machen. Vielfältig sind die Aktionen: auf Fleisch verzichten oder auf Süßes, auf böse Worte oder auf Plastik (Ideen auf https://emk-gfs.de/fastenkation-plastikarm). Immer liegt es an mir und meinem Tun. Wie ich handle, hat Einfluss: auf die Gesellschaft (verbindliche und verbindende Worte und Taten), auf die Schöpfung (regional, bio, fair kaufen) mein eigenes Wohlbefinden (Rad statt Auto, Sport statt Schokolade). All das stärkt eine heilsame Gemeinschaft. Dann singen Schöpfung und Menschen zusammen Liebeslieder und Lobgesänge. Sie wiegen sich im Tanz und der Himmel voller Namen kommt auf die Erde nieder. Gott ist da, neben und in dir und wünscht gutes Miteinander und Frieden, Wunder und Staunen. Dann hören wir die Sterne lachen und den Wind von der Stille erzählen, hofft und wünscht 

Katrin Schneidenbach.


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