Evangelisch-methodistische Kirche

REGION THÜRINGEN SÜDOST

Die Losung heute

Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lk 6,36 (L=E)

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

Juni – „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“  

Apostelgeschichte 5, 29

Bild Pixabay 

....wie gut, dass wir hier und heute leben. Wie gut, dass wir frei atmen können. Wie gut, dass wir unseren Glauben aktiv ausüben dürfen. Kein Gesetz hindert uns daran, Nachfolger Christi und Botschafterinnen der Liebe zu sein. Es gibt zwar Einschränkungen – wir können nicht lauthals singen und schützen andere und uns vor Infektionen mit Masken und Abstand. Doch in einer Lage wie Petrus und anderer Apostel in der Apostelgeschichte beschrieben, denen der Prozess gemacht werden soll, weil sie ihren christlichen Glauben heilsam für andere, in sozialer Gemeinschaft und hoffnungsvoller Botschaft leben, nein, in so einer Lage war ich nie. Ich bin dankbar für unsere Freiheiten. Auch wenn mich manche derzeitige Regelung nervt und ich einiges als ungerecht empfinde, lebe ich / leben wir in einer freiheitlichen Demokratie auch mit Religions-freiheit. Wir können streiten, wie wir die Dinge sehen, welche Hilfen oder Beschränkungen nötig oder unnötig sind. Wir können demonstrieren und auch Gottesdienste feiern. Wir können unsere Meinung kundtun und betend gesellschaftliche Prozesse begleiten. Ich kann im stillen Kämmerlein oder in der Kirche oder auf dem Marktplatz stehen und Christus mit Worten und Taten bezeugen. Da ist keiner, der von mir einen Gehorsam einfordert, bei dem ich meinen christlichen Glauben verleugnen müsste. Die eigentliche Frage heute und hier ist doch: Wie bezeugen wir unseren Glauben? Wie leben wir die frohe Botschaft der Hoffnung und Zuversicht? Was bringen wir ein, von unserer Gewissheit, dass keinem von uns Gott fern ist? Erzähle ich von meiner Gewissheit, dass Gott mit den Pflegekräften auf die Stationen geht und mit welcher Ausdauer oder auch Langeweile Gott mit den Kindern vorm Bildschirm sitzt und übt? Oh und wie stöhnt Gott mit dem Vater, der auf einmal Fragen zu Sexualkunde mit den Kindern durchnehmen soll. Oder lacht Gott dabei dem Vater verschmitzt ins Ohr und erinnert ihn an dessen frühen Erlebnisse auf den Pfaden der Liebe? Und Gott sitzt bei Tante Frieda im Lehnstuhl, die sich doch so gern wieder mit ihren Freundinnen zum Karten-spiel treffen will. Gott bangt mit den Eltern des lungenkranken Kindes, dass sie alle bis zum Impftermin gesund bleiben. Und manchmal verschwindet Gott einfach mit den Kindern auf der Wiese, wo sie zusammen Fußball spielen und toben, ehe er bei der Wirtin sitzt und mit ihr über den Zahlen brütet. Dann schickt Gott ihr Gäste vorbei, die einen Imbiss für unterwegs abholen und versprechen, das nächste Familienfest werde in ihrem Biergarten gefeiert. Abends dann liegt Gott wieder mit auf der Intensivstation und kämpft mit jedem Atemzug, dass seine Kinder leben und lernen und weitergehen. Eines ist gewiss: Gott kommt mit, wohin es uns in aller Freiheit auch treibt. Denn in Gott leben, weben und sind wir. Katrin Schneidenbach

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