Evangelisch-methodistische Kirche

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Harald Rückert 

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Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche Bildautor und Copyright: Volker Kiemle, EmK-Öffentlichkeitsarbeit

Monatsspruch November

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.

Jer 31,9 (L)


 ©JoSi

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Schwestern und Brüder,

mitten im Herbst sind uns zwei Trostworte mitgegeben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide sind dem Prophetenbuch Jeremia entnommen. Sie richten sich an Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und in der Fremde lebten. Entwurzelt fühlten sie sich. Wie soll man im anderen Land ankommen mit dessen fremden Sitten und Gebräuchen. Und diese Sprache, sie macht so Mühe. Alles ist anders, angefangen beim Wetter bis hin zum Glauben und den Wertvorstellungen. So ging es den Israeliten im Exil in Babylon vor 2500 Jahren. So fühlen sich Samira und in Deutschland heute. So erging es vielen aus der Großelterngeneration, die Chalid nach dem Krieg Schlesien oder Böhmen oder andere Regionen verlassen mussten. So geht es durch die Zeiten immer wieder Menschen, die vor Krieg, Hunger oder Not flüchten. So geht es denen, die von den Siegern vertrieben werden. So fühlen sich alle, die Heimat suchen und einen Ort, an dem sie bleiben können.

Dann wird er zugewiesen oder gefunden oder sie straucheln einfach im Irgendwo Thüringens. Immer stehen die gleichen alten Fragen seit Jahrtausenden: Wie wird es werden? Finden wir unseren Platz? Wie werden wir aufgenommen? Müssen wir wieder weiterziehen? Gibt es jemals ein zurück? Jeremia empfiehlt: Lasst euch nieder. Nehmt teil am Leben des Ortes. Sucht, was gut ist und euch aufbaut. Wirkt mit, bringt euch ein. Gestaltet die Stadt. Sucht der Stadt Bestes. Pflanzt Gärten. Kinder sollen Betet für den Ort, an dem ihr gestrandet seid. . heiraten. Werdet heimisch. Lebt jetzt Wenn dort alles gut ist, könnt auch ihr gut leben. Güte teilt sich immer weiter aus. Hören wir die Geschichten der Großeltern und wie es ihnen erging, als sie nach 1945 . Hunger, zerstörte Städte und die war es, eine schwere Zeit hier ankamen. Schwierig Folgen des Krieges lasteten auf allen. Wie gelang der Neuanfang? Wie konnte vieles aufgebaut und Beziehungen eingegangen werden? Wie wurden aus Flüchtlingen Landsleute? Wie lange dauert so ein Prozess? Suchen wir den Kontakt zu denen, die in den letzten Jahren hier ankamen? Zum Glück oder Dank sei Gott, war keine Not hier, kein Krieg, kein Hunger, keine Zerstörung. Wir schaffen das miteinander, meinte die Kanzlerin. Ob sie sich dieser alten Worte erinnerte, von der Güte, die sich ausbreitet? So können wir gemeinsam heimisch werden. Das ist der eine wichtige Rat des Jeremia. Später wird er den Menschen im Exil verheißen: Einmal, irgendwann, einmal gibt es für eure Nachfahren eine Zukunft in der alten Heimat. „Sie werden weinend kommen, und ich will sie trösten“ verspricht Gott. Es ist ein sehnsüchtiges Bild seiner prophetischen Hoffnung. Die Vertrieben selbst erlebten das nicht, erst Urenkel so lehrt es uns die Geschichte. Oder erst heute, wo es wieder und ihre Enkel einen Staat Israel gibt, werden andere sagen. Oder erst am Ende der Zeit wird sich erfüllen, dass alle Heimat und Trost und Halt in Gott finden. Tränen werden abgewischt. Bis dahin lasst den Fremden und die Flüchtige Heimat finden: in deinem Dorf, deiner Stadt, in unseren Gemeinden.      Katrin Schneidenbach 

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